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WeltWald

Mit dieser Namensänderung blättern die Niedersächsischen Landesforsten ein neues Kapitel auf –  aus dem Arboretum Grund wird der WeltWald Harz. Eines der Ziele: mit diesem außergewöhnlichen Kleinod neugierig machen auf die Wälder anderer Länder. Was vor über dreißig Jahren mit einer ungewöhnlichen Idee begann, hat sich zu einer beliebten Erholungslandschaft entwickelt, die immer attraktiver wird.

Indian Summer im Harz – Der WeltWald im goldenen Herbst:
Baumexoten in voller Farbenpracht – zu bewundern im WeltWald in Bad Grund, einem der größten Baumparke in Deutschland. „Die Spaziergänge durch die Nordamerikanischen Wälder sind jetzt besonders beliebt“, verrät Revierförster Dietmar Mann. „Das Herbstlaub der Papierbirke leuchtet kräftig gelb und die Blätter vom Weinahorn verfärben sich zu sattem Blutrot“, so der Förster, der den WeltWald betreut.

Der „Indian Summer“ ist ein alljährliches Naturereignis im östlichen Nordamerika, das sich durch vielfältige Farben verschiedener Laubbäume wie Pappeln, Birken oder Ahorne auszeichnet. Die hierfür typischen Baumarten können auf bequemen Wegen besichtigt werden. Schilder erläutern die jeweiligen Bäume, erklären die Heimatgebiete und alles Wissenswertes.

Totempfähle aus Lebensbäumen
Zwei Kunstwerke am Eingang in die Wälder Nordamerikas – Totempfähle aus original amerikanischem Lebensbaum gefertigt von Motorsägenkünstler und bemalt von Berufsschülern nach indianischem Vorbild. Die beiden Harzer Motorsägenprofis, Michael Damm und Rainer Füllgrabe, schufen aus den Stämmen des Riesenlebensbaumes (Thuja plicata) ein Kunstwerk nach Vorbild der Indianerkultur der Pazifikküste...

Die Totempfähle stehen am Eingang 1 beim Campingplatz und sind von der Straße aus zu sehen. „Als markantes Kunstwerk bewachen die Totempfähle den Weg zu den Mammutbäumen. Sie begrüßen die Besucher in den Wäldern der Indianer, erklärt Revierförster Dietmar Mann seine neueste Attraktion. „Langfristig planen wir einen Indianerpfad durch die typischen amerikanischen Wälder. So gestalten wir unser botanisches Kleinod für Kinder und Familien noch interessanter.

Die Baumstämme wurden im Niedersächsischen Forstamt Clausthal nahe Bad Harzburg gefällt. Um 1880 hatten Forstleute dort am so genannten Elfenstein eine Versuchsfläche mit exotischen Bäumen aus Nordamerika angelegt. Bei einer Durchforstung wurde eine Hand voll Stämme geerntet und anschließend für Bauzwecke im WeltWald verwandt. Derzeit wachsen rund 80 weitere Lebensbäume am Elfenstein im „jugendlichen Alter“ von 120 Jahren.

Öffnungszeiten

Der WeltWald ist täglich geöffnet.

Die Niedersächsischen Landesforsten pflegen und unterhalten die weitläufige Parkanlage seit 1975. Unsere Walderlebniseinrichtung steht allen Besuchern täglich offen. Bitte halten Sie sich im WeltWald an die Spielregeln. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Spaziergang durch den WeltWald Harz.

Die Spielregeln:
Radfahren verboten
Hund an die Leine
Reiten verboten
Keine Pflanzen beschädigen
Kein Zelten erlaubt
Wege nicht verlassen

Eintrittspreise

Der WeltWald ist frei betretbar.

Anfahrt

Der WeltWald ist bequem mit dem Auto zu erreichen, und wer möchte, verknüpft es gleich mit einem Besuch des Höhlenerlebniszentrums am nächsten Parkplatz an der B 242.

Auto:
BAB A7 Abfahrt Seesen Richtung Osterode. Auf der „B242“ zwischen „Seesen“ und „Clausthal-Zellerfeld“ bei „Bad Grund“ zum ausgeschilderten Parkplatz „Hübichenstein“.

Bus:
(Regionalbus Braunschweig Telefon: 0531-48283099),
„Linie 460“ zwischen Osterode und Bad Grund

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